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komm.passion

Bessere Aussichten für den PR-Nachwuchs

Dr. Alexander Güttler, KP-Düsseldorf

Wir über uns

und diesen blog

Als Nährboden für Trends in der Kommunikationsbranche beobachten wir im komm.post die Medienlandschaft und die Märkte aktueller wie zukünftiger Kunden. Dabei wollen wir keinesfalls mit der Forke auf andere zeigen, aber durchaus auf kommunikativen Mist hinweisen. Mit Einblicken hinter die Kulissen stellen wir dabei auch unseren eigenen Garten vor: komm.post gibt unserer Arbeit ein Gesicht.

Alle Einträge des Monats

Mai 2009

Online-PR darf keine strategische Irreführung sein

Die Bahn kommt. Allerdings anscheinend auf Schleichwegen. So gab der neue Bahn-Chef Rüdiger Grube gestern bekannt, dass allein im Jahr 2007 1,3 Millionen Euro gezahlt wurden, um unter anderem in Blogs und Foren manipulierte Beiträge zu platzieren. Das sollte das Image der Bahn eigentlich aufpolieren, doch jetzt steht sie einmal mehr im Kreuzfeuer der Kritik. Das erste Opfer ist auch schon zu beklagen: Der Generalbevollmächtigte für Unternehmensmarketing und Kommunikation, Ralf Klein-Bölting, muss gehen. Eine Suche nach Gründen für das Scheitern dieser Art der Online-PR.

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No-Shows auf Veranstaltungen

Ich war gestern auf dem parlamentarischen Abend der Pressesprecher in Berlin. War ganz toll organisiert, nur lagen um 9 Uhr noch eine große Anzahl von Namensstickern herum. Wie ich hörte ist das Thema der “No-Shows” so etwas wie eine grassierende Seuche bei Veranstaltungen. Ist zwar nicht neu, scheint aber stärker zu werden -  besonders ein Berliner Phänomen oder bundesweit ähnlich?

Twittern – ein Muß für die Politik?

Microbloggingdienste wie Twitter bieten auch für die Politik ganze neue Kommunikationsmöglichkeiten. Unter „twittern“ versteht man das Versenden von kurzen SMS-ähnlichen Nachrichten (so genannte Tweets) mit einer maximalen Länge von 140 Zeichen. Nutzen Politiker diesen Dienst, können sie direkt mit den Bürgern in Kontakt treten, ihre Botschaften ungefiltert adressieren und sich mit ein paar privaten Details von ihrer menschlichen Seite zeigen. Solange man ein Netz hat, funktioniert das ganze auch noch in Echtzeit. Aber müssen sich Politiker wirklich in das digitale Gezwitscher stürzen? weiterlesen

LOHAS – nur ein Schlagwort, aber die Ökorevolution rollt!

In dieser These war man sich zumindest auf der Podiumsdiskussion auf dem aktuellen „NRW dialoq“ der GPRA in Düsseldorf einig. In der mit über 200 Teilnehmern sehr gut besuchten Veranstaltung im Museum Kunstpalast diskutierten so prominente Teilnehmer wie Claudia Langer von Utopia oder der taz-Journalist und Buchautor Peter Unfried.

Mit dem Schlagwort LOHAS und dem Medienhype desselbigen konnte man sich nicht so recht anfreunden. Die Zielgruppe sei schwer greifbar, aber gleichzeitig war man sich einig, dass die Verschiebungen im Wertekanon der Deutschen in Richtung Ökologie und Nachhaltigkeit irreversibel seien und dies die Kommunikation in den kommenden Jahren und Jahrzehnten prägen werde. weiterlesen

60.000 $ in sechs Monaten: Wine and Dine for free

Traumjob zu vergeben: Büro und Unterbringung in einer Luxusvilla im Grünen. Umfangreiches Spesenkonto für Reisen, PDA, Digital-, Videokamera und Laptop werden vom Arbeitgeber gestellt. Monatliches Gehalt für die kommenden sechs Monate: 10.000 $. Was ist dafür zu tun? Abends einige Flaschen kalifornischen Rotwein probieren und am Genuss auch die Twitter und Facebook Gemeinde teilhaben lassen. Und eine wohlklingende Jobbezeichnung als „Winzer Lifestyle Korrespondent“ gibt es noch on top.

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VoIP auf dem Handy: Können Netzbetreiber Skype stoppen?

Skype ist die weltweit beliebteste Voice-over-IP-Software. Mit ihr können Skype-Nutzer untereinander kostenlos telefonieren, ins Fest- und Mobilfunknetz werden vergleichsweise günstige Tarife angeboten. Jetzt soll die VoIP-Telefonie via Skype auf mehreren Smartphones ermöglicht werden - zum Beispiel dem iPhone oder dem Nokia N97 . Angesichts immer schnellerer Transferraten für das mobile Internet sowie sinkender Datentarife und Flatrates könnte das den Mobilfunkmarkt revolutionieren. Doch die größten deutschen Netztbetreiber T-Mobile und Vodafone wollen dies verhindern. Sie fürchten insbesondere um Einnahmen aus Telefonaten in ausländische Netze, die im Gegensatz zu Inlandsgesprächen noch sehr ertragreich sind.

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Der Prinz kommt

Frühling in Berlin: Nach sieben Jahren ist Prinz Charles wieder in der deutschen Hauptstadt, zum ersten Mal gemeinsam mit Camilla. Im Rahmen einer festlichen Abendveranstaltung erhält er den deutschen Nachhaltigkeitspreis. Ich bin eingeladen, weil komm.passion diesen intensiv unterstützt und für die Nachhaltigkeits-PR gesorgt hat. Aber wie soll man dem Prinz entgegentreten? Der britische Botschafter weiß Rat: „Ladies und Gentlemen, bitte stellen Sie sich in Gruppen zu je 10 Personen zusammen, damit der Prinz möglichst viele von Ihnen kennen lernen kann.“. Und so machen wir es dann, nicht ganz so wohl koordiniert, wie an einer britischen Bushaltestelle, aber es klappt irgendwie.

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