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komm.passion

Bessere Aussichten für den PR-Nachwuchs

Dr. Alexander Güttler, KP-Düsseldorf

Wir über uns

und diesen blog

Als Nährboden für Trends in der Kommunikationsbranche beobachten wir im komm.post die Medienlandschaft und die Märkte aktueller wie zukünftiger Kunden. Dabei wollen wir keinesfalls mit der Forke auf andere zeigen, aber durchaus auf kommunikativen Mist hinweisen. Mit Einblicken hinter die Kulissen stellen wir dabei auch unseren eigenen Garten vor: komm.post gibt unserer Arbeit ein Gesicht.

Goldener Award aus der goldenen Stadt

Quelle: excellence-awards.eu

Ein prunkvoller Palast auf einer Moldau-Halbinsel, ein Gala-Dinner und der Gewinn des European Excellence Awards bildeten die Zutaten für einen perfekten Abend bei der Preisverleihung in Prag.

Miriam und ich waren in die tschechische Hauptstadt gereist, um “das Ding” (O. Kahn) für unseren Kunden INJOY und die Agentur nach Düsseldorf zu holen. Nachdem wir uns tagsüber die goldene Stadt angeschaut und die böhmische Küche getestet hatten, ging es um halb 8 in den Zofin Palace, der glückerlicherweise nur wenige 100 Meter vom Hotel entfernt war. weiterlesen

GPRA Early Bird/Web TV - 03.12.2010 ab 09.00 Uhr

Die Freiheit von Social Media?
Oder warum Social zumeist Marketing bedeutet!

Hat Twitter wirklich die Welt revolutioniert? Oder sind Facebook, Twitter und Co. nur „Schnatterdienste“ im Internet, die es nötig machen, den Begriff Spam neu zu definieren? Allenfalls gefährlich in Sachen Datenmissbrauch? Und sind dies nur vereinzelte, ewig Gestrige, die heute wieder die Freiheit von Social Media fordern? Wo sind die Grenzen einer Web-Gesellschaft, die zwischen Belanglosigkeiten und hysterischen Hypes balanciert und was hat sich längst durchgesetzt in der internen wie externen Unternehmenskommunikation und auch bei der Vermarktung von Produkten wie Marken?

Einer kritischen wie kontroversen Diskussion wollen sich hierzu Sven John (internationaler Markenstratege und Verfechter des partizipativen Marketings), Hubertus von Lobenstein (ausgewiesener Blogger und Fan des digitalen Dialogs) sowie Bernhard Jodeleit (Autor des Fachbuchs “Social Media Relations” und Social Media Experte) stellen. Moderiert wird die Veranstaltung von GPRA Präsident, Dr. Alexander Güttler.

Zum Aufbau der Sendung:
Bei Early Bird werden in den ersten 30 Minuten die zentralen Aspekte des Themas mit den Experten im Studio in einer Art klassischen Fernsehdiskussion bearbeitet. Ab dann können 15 Minuten die Zuschauer über diverse Kanäle (s.u.) ihre Fragen stellen. Danach stehen die Diskussionsteilnehmer im Chat weiter zur Verfügung.

Early Bird ist ein Format der GPRA (Gesellschaft Public Relations Agenturen e.V.) und soll Trends in der Kommunikation auch aus ungewöhnlichen Perspektiven beleuchten, um so den Diskurs weiterzutreiben.

Seien Sie dabei.
Es ist ganz einfach: http://webcasts.meta-fusion.com/events/gpra/

Bruttonationalglück

Und, wie fühlen Sie sich? Glücklich? Wenn Sie wissen wollen, ob sie aktuell im Trend liegen, schauen Sie doch mal bei Facebook vorbei.

Denn Facebook misst das “Bruttonationalglück“. Ein Index, der sich folgendermaßen errechnet: “Das Messen von Wohlstand, Glück oder Lebenszufriedenheit der Bürger eines Landes ist Teil des Bruttonationalglück. Wenn Nutzer in ihren Statusmeldungen mehr positive - oder weniger negative - Begriffe verwenden, dann wird die Stimmung der Nutzer an dem betreffenden Tag als glücklicher als normal bewertet”, so FB.  Heißt das nun, dass Facebook unsere Statusupdates auswertet? Nun: “Zum Schutz deiner Privatsphäre liest im Laufe dieser Untersuchung kein Mitarbeiter von Facebook deine Statusmeldungen. Stattdessen werden nach der Entfernung aller personenbezogenen Informationen die Wörter von unseren Computern gezählt”, sagt FB.

Wer wissen will, wie wir uns fühlen, schaut am besten mal hier vorbei.

Bei der Größe und Relevanz von Facebook könnte dieser Index doch eine echte Bereicherung sein.

Model-Versuch

Die WuV mag Recht haben, wenn sie sagt, dass Social Media nach eigenen Regeln funktionieren würde und der sog. Web-Mob eine nicht planbare Größe sei. Diese Erfahrung hat nun auch der zweitgrößte Onlinehändler im B2C-Bereich gemacht: OTTO.

OTTO hat vor einiger Zeit auf seiner Facebook Fanpage zu einem Model-Contest aufgerufen. Die Mechanik ist denkbar einfach: Foto hochladen und Likes sammeln. Dem Gewinner oder der Gewinnerin winkt ein Fotoshooting in Hamburg. Otto hat in kürzester Zeit über 48.000 Teilnehmer und ca. 1,2 Mio Votes generiert. Die Aktion ist seit dem 22.11.2010 beendet und gewonnen hat: “Brigitte”.

Eigentlich eine gelungene Sache, aber: Nun ist sich die OTTO-Fangemeinde nicht ganz einig über den Ausgang der Aktion. Denn “Brigitte” ist augenscheinlich keine Frau, sondern ein blond-perrückter Mann, der sich einen Spaß erlaubt hat. Und darüber wird nun hefitg gestritten. OTTOs Fanpage platzt vor Kommentaren. Entsetzt über den Ausgang des Votings drohen einige mit “ich kauf nie wieder bei OTTO!”. Andere bleiben da ruhiger und freuen sich über den Sieg von “Brigitte”.

OTTO blieb ebenfalls ruhig und hat “Brigitte” inzwischen offiziell zur SiegerIN gekürt und darf sich nun ablichten lassen. “Der erste Platz geht trotz des Fehlers im Like-Button an „Brigitte“! Wir laden Dich zu einem Fotoshooting nach Hamburg ein und du bekommst einen 400 € OTTO-Einkaufsgutschein. Herzlichen Glückwunsch! @Brigitte: Aus der Nummer kommst du nicht mehr raus.”, so die Admins der OTTO-Seite.

Falls diese Nummer nicht geplant war, wird OTTO sicherlich einiges daraus gelernt haben und zukünftig solche Aktionen vorab vielleicht kritischer hinterfragen. Dennoch: OTTO blieb sich treu, hat die Aktion bis zum Ende durchgezogen und geht somit als kommunikativer Sieger vom Platz.
Um mit
den Worten eines Fans zu sprechen: “Direkt zum OTTO Fan geworden. Top, dass ihr das durchzieht!”

Das finde ich auch! Daumen hoch!

Mit verdeckter PR sich selbst zum Deppen gemacht

Ein perfektes Eigentor hat Helmut Hoffer von Ankershoffen, Firmenchef von WETAB, geschossen. Er gab nun zu, bei amazon unter falschem Namen Eigenlob für den viel kritisierten Tablet-PC seiner Firma platziert zu haben.

Kein Wunder, dass man im Internet nur noch vom „WeDepp“-Debakel spricht. Immerhin entschuldigte sich Hoffer von Ankershoffen und trat zurück. Wenigstens an dieser Stelle konsequent und nachvollziehbar…

Bessere Aussichten für den PR-Nachwuchs

Düsseldorf, 06. September 2010. Wieder bessere Berufsperspektiven für Ein- und Aufsteiger in der PR-Branche – so war der Tenor beim Sommer Symposium des PR CAREER CENTER am 4. September in Düsseldorf. In den Räumen der Landesmedienanstalt NRW diskutierten Experten ganz unterschiedlicher Herkunft mit schon erfolgreichen Young Professionals und denen, die dies noch werden wollen.

 

Insgesamt wurde deutlich, dass mit dem Anspringen der Wirtschaft auch PR in Unternehmen wie Agenturen wieder stärker nachgefragt wird und dieses mit positiven Effekten für den Arbeitsmarkt verbunden. Gelobt wurde die gute ausbildung an Hochschulen wie Instituten und die damit verbundene hohe Qualität der Bewerber.

 

Es wurde dabei auch betont, wie wichtig ein PZOK-geprüfter Abschluss sei, wenn man eine außeruniversitäre Weiterbildung betreibt. Darüber hinaus führt der Weg heute sicher stark über internationale Erfahrungen und ein Grundwissen im Bereich Web 2.0 und Social Media ist zwar eine Selbstverständlichkeit, allerdings eine ganz wichtige.

 

Daß die Veranstaltung sehr gut organisiert war und reibungslos ablief, verdankt sie dem Engagement von zwei Young Professionals, die das PR CAREER CENTER in Düsseldorf gegründet haben. Großes Lob kann hier nur gehen an Thomas Lüdeke und Philip Müller.

DRPR-Richtlinie zu PR in digitalen Medien und Netzwerken

Liebe Interessierte,

es ist soweit, die Online Richtlinien des DRPR sind fertig gestellt und veröffentlicht. Viele von Ihnen haben daran mitgewirkt, durch Anregungen, Kommentare und auch konstruktive Kritik, die uns in der Diskussionsphase erreicht hat. Vielen Dank dafür. Was sich aus dem Gesamtprozess entwickelt hat, können Sie nun hier den Richtlinien sowie dazugehörigen Erläuterungen entnehmen.

re:publica 2010: Kruse Top, Jarvis Flop

In seinem Resümee des ersten Tages hat Chris Stöcker die Netzgemeinde auf der re:publica 2010 als eine zersplitternde Gemeinschaft beschrieben, die in immer mehr Punkten unterschiedlicher Meinung ist und nur noch durch das Interesse am Internet als Arbeits- und Lebensraum eine gemeinsame Basis hat. Und so wird so mancher re:publica Teilnehmer nicht mit meinen Tops und Flops übereinstimmen. Der größte Flop der re:publica 2010 war für mich weiterlesen

DRPR geht neue Wege

Deutscher Rat für Public Relations stellt Vorschlag zur Richtlinie Online-PR vier Wochen öffentlich zur Diskussion. Unter http://drpr-onlinerichtlinie.posterous.com kann jeder mitdiskutieren. Die Ergebnisse werden anschließend redaktionell ausgewertet, dann eine Endfassung erstellt und dann wiederum öffentlich gemacht.

Hintergrund ist es, zum einen die Internet Community stärker in den Prozess einzubinden, gerne etwas dazu zu lernen und andererseits auch breiter Unterstützung für mehr Transparenz in Absenderklarheit im Web zu gewinnen.

Aus Krisen lernen

Konsequentes und effektives Krisenmanagement ist für Unternehmen in schwierigen Situationen lebensnotwendig. komm.passion veranstaltet daher am 24. März in Düsseldorf das Seminar “Management eines Tsunamis? Aus Krisen lernen: Ursachen und Erkenntnisse aus der Arcandor-Pleite.”

Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr mit einem Get Together. Um 17:30 Uhr spricht Gerd Koslowski, vormals Leiter Konzernkommunikation der Arcandor AG, über die Erkenntnisse aus der Arcandor-Pleite. Thomas Ullrich vom komm.passion-Consulting-Team stellt um 18:15 Uhr die wichtigsten To-Dos und Fakten zum Krisenmanagement vor. Um 19:00 findet die von komm.passion-CEO Alexander Güttler moderierte Abschlussdiskussion statt. Ab 19:30 bietet sich Raum für den persönlichen Austausch.

Sollten Sie Interesse an einer Teilnahme haben, schreiben Sie bitte eine E-Mail an sabine.schum@komm.passion.de

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