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komm.passion

Bessere Aussichten für den PR-Nachwuchs

Dr. Alexander Güttler, KP-Düsseldorf

Wir über uns

und diesen blog

Als Nährboden für Trends in der Kommunikationsbranche beobachten wir im komm.post die Medienlandschaft und die Märkte aktueller wie zukünftiger Kunden. Dabei wollen wir keinesfalls mit der Forke auf andere zeigen, aber durchaus auf kommunikativen Mist hinweisen. Mit Einblicken hinter die Kulissen stellen wir dabei auch unseren eigenen Garten vor: komm.post gibt unserer Arbeit ein Gesicht.

Post von Facebook

Heute Morgen hatte ich Post von Facebook in meinem Postfach.

“Hallo Andreas,
Wir wollten dich daran erinnern, dass das Layout von Facebook-Seiten aktualisiert wird und dass sie neue Funktionen erhalten, damit du besser mit deinen Fans interagieren kannst. Alle Seiten werden am 10. März automatisch aufgerüstet.
Du kannst eine Vorschau für deine Seiten aufrufen und die neue Version bereits früher verwenden. Hier sind einige der Neuerungen:
  • Benachrichtigungen, wenn Fans mit deiner Seite oder deinen Beiträgen interagieren
  • Fotos können oben auf deiner Seite angezeigt werden
  • Neuigkeiten für deine Seite
  • Möglichkeit, im Namen deiner Seite auf anderen Seiten auf „Gefällt mir“ zu klicken und dort Inhalte zu posten.”                                                                                                                                                             Gefällt mir
  • Bruttonationalglück

    Und, wie fühlen Sie sich? Glücklich? Wenn Sie wissen wollen, ob sie aktuell im Trend liegen, schauen Sie doch mal bei Facebook vorbei.

    Denn Facebook misst das “Bruttonationalglück“. Ein Index, der sich folgendermaßen errechnet: “Das Messen von Wohlstand, Glück oder Lebenszufriedenheit der Bürger eines Landes ist Teil des Bruttonationalglück. Wenn Nutzer in ihren Statusmeldungen mehr positive - oder weniger negative - Begriffe verwenden, dann wird die Stimmung der Nutzer an dem betreffenden Tag als glücklicher als normal bewertet”, so FB.  Heißt das nun, dass Facebook unsere Statusupdates auswertet? Nun: “Zum Schutz deiner Privatsphäre liest im Laufe dieser Untersuchung kein Mitarbeiter von Facebook deine Statusmeldungen. Stattdessen werden nach der Entfernung aller personenbezogenen Informationen die Wörter von unseren Computern gezählt”, sagt FB.

    Wer wissen will, wie wir uns fühlen, schaut am besten mal hier vorbei.

    Bei der Größe und Relevanz von Facebook könnte dieser Index doch eine echte Bereicherung sein.

    Model-Versuch

    Die WuV mag Recht haben, wenn sie sagt, dass Social Media nach eigenen Regeln funktionieren würde und der sog. Web-Mob eine nicht planbare Größe sei. Diese Erfahrung hat nun auch der zweitgrößte Onlinehändler im B2C-Bereich gemacht: OTTO.

    OTTO hat vor einiger Zeit auf seiner Facebook Fanpage zu einem Model-Contest aufgerufen. Die Mechanik ist denkbar einfach: Foto hochladen und Likes sammeln. Dem Gewinner oder der Gewinnerin winkt ein Fotoshooting in Hamburg. Otto hat in kürzester Zeit über 48.000 Teilnehmer und ca. 1,2 Mio Votes generiert. Die Aktion ist seit dem 22.11.2010 beendet und gewonnen hat: “Brigitte”.

    Eigentlich eine gelungene Sache, aber: Nun ist sich die OTTO-Fangemeinde nicht ganz einig über den Ausgang der Aktion. Denn “Brigitte” ist augenscheinlich keine Frau, sondern ein blond-perrückter Mann, der sich einen Spaß erlaubt hat. Und darüber wird nun hefitg gestritten. OTTOs Fanpage platzt vor Kommentaren. Entsetzt über den Ausgang des Votings drohen einige mit “ich kauf nie wieder bei OTTO!”. Andere bleiben da ruhiger und freuen sich über den Sieg von “Brigitte”.

    OTTO blieb ebenfalls ruhig und hat “Brigitte” inzwischen offiziell zur SiegerIN gekürt und darf sich nun ablichten lassen. “Der erste Platz geht trotz des Fehlers im Like-Button an „Brigitte“! Wir laden Dich zu einem Fotoshooting nach Hamburg ein und du bekommst einen 400 € OTTO-Einkaufsgutschein. Herzlichen Glückwunsch! @Brigitte: Aus der Nummer kommst du nicht mehr raus.”, so die Admins der OTTO-Seite.

    Falls diese Nummer nicht geplant war, wird OTTO sicherlich einiges daraus gelernt haben und zukünftig solche Aktionen vorab vielleicht kritischer hinterfragen. Dennoch: OTTO blieb sich treu, hat die Aktion bis zum Ende durchgezogen und geht somit als kommunikativer Sieger vom Platz.
    Um mit
    den Worten eines Fans zu sprechen: “Direkt zum OTTO Fan geworden. Top, dass ihr das durchzieht!”

    Das finde ich auch! Daumen hoch!

    re:publica 2010: Kruse Top, Jarvis Flop

    In seinem Resümee des ersten Tages hat Chris Stöcker die Netzgemeinde auf der re:publica 2010 als eine zersplitternde Gemeinschaft beschrieben, die in immer mehr Punkten unterschiedlicher Meinung ist und nur noch durch das Interesse am Internet als Arbeits- und Lebensraum eine gemeinsame Basis hat. Und so wird so mancher re:publica Teilnehmer nicht mit meinen Tops und Flops übereinstimmen. Der größte Flop der re:publica 2010 war für mich weiterlesen

    Netzwerke nutzen vs Netzwerke gründen

    IKEA ist im Bereich Social Media bislang positiv aufgefallen. Im vergangenen Jahr kreierten sie ein Facebook-Profil des Store Managers Gordon Gustavsson und statteten die Foto-Gallerie mit 12 Showrooms von IKEA aus. Wer auf den Fotos ein Produkt zuerst mit seinem Namen markierte, gewann es.

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    Schlüssel für Mitarbeiter-Engagement bei Social Media gesucht

    Unternehmen können nicht sprechen, sondern nur Mitarbeiter, die für das Unternehmen sprechen und ihm ein Gesicht geben. Das ist eine der Grundvoraussetzungen für den Einsatz von  Social Media Strategien in der Unternehmenskommunikation. Wie  Mitarbeiter in sozialen Netzwerken (für ihr Unternehmen) sprechen können, hat Bernhard Jodeleit im Sympra-Blog mit einer Erörterung über Social Media Guidelines thematisiert. Ich möchte hier noch einen Schritt vorher beginnen und der Frage nachgehen, wie aktiviert man Mitarbeiter in Unternehmen, die sich bislang online kaum vernetzt haben und diesem Medium skeptisch gegenüberstehe. Insbesondere für mittelständische Unternehmen, mit durchschnittlich älteren Mitarbeitern und Mitarbeiterzahlen zwischen 200 und 500 ist diese Frage relevant. weiterlesen

    Social Media: Zuhören ist mehr als ein Schlagwort

    Der erste Rat, den alle Social Media Berater ihren Kunden geben (sollten), ist, den Diskussionen über ihre Marke oder ihr Unternehmen in sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twittter zuzuhören. Es klingt zugegebenermaßen trivial und ist dennoch elementar. Es ist auch nicht die Neuerfindung des Rads, denn bei den klassischen Medien wird seit jeher ein Monitoring in Form einer Clipping-Analyse durchgeführt, die als Grundlage für zukünftige PR- und Marketingmaßnahmen herangezogen wird. Nachdem das Warum geklärt ist, wende ich mich der Frage zu, Wie Unternehmen mit dem ZUHÖREN starten sollten?

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    Social Media Revolution oder Silvester im Marketing Club Düsseldorf

    Gestern Abend richtete der Marketing Club Düsseldorf ein Expertenpanel zum Thema “Marketing Revolution - Social Media” aus. Das Expertenpanel um Carmen Hillebrand von Vodafone, Daniela Hinrichs von Xing, Uwe Knaus von Daimler sowie den ehemaligen Handelsblatt-Journalisten Thomas Knüwer diskutierte über Social Media und die Möglichkeiten, Nutzer sozialer Netzwerke in die Unternehmenskommunikation zu integrieren. Man muss die Veranstaltung wohl aus zwei Blickwinkeln beurteilen: Aus Sicht der meisten Anwesenden war es eine interessante wie informative Gesprächsrunde, für die Social Media Mavens, die alles über Live-Streams verfolgten und via Twitter kommentierten, war es eine Wiederholung längst bekannter Argumente und Fakten.

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    Auf ein Bier ins Web2.0

    Es ist Freitag, kurz vor Feierabend  - vielleicht ist das der Antrieb über die Analogie zwischen Social Media und einer Kneipe zu schreiben. Egal! Es liegt mir auf dem Herzen, in einfachen Bildern zu schildern, was Social Media - oder wahlweise auch Web2.0 oder das Mitmach-Web genannt - ist und worum sich darin alles dreht.

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    Social Media #fail-interpretiert

    Gestern veröffentliche die Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg in Zusammenarbeit mit der Agentur construktiv eine Studie zur Nutzung von Social Media der 100 größten Marken in Deutschland nach Werbeausgaben. Das bemerkenswerteste Ergebnis war, dass 60 Prozent der untersuchten Marken bereits Social Media nutzen. Allerdings - so das zweite interessante Ergebnis - haben nur 5 Prozent eine umfassende Strategie dafür entwickelt. Die Divergenz dieser zwei Ergebnisse beruht auf einer fehlerhaften Definition von Social Media: und zwar sowohl auf Seiten der Studieninitiatoren als auch auf Unternehmensseite. weiterlesen

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